Seven Card Stud
Sven Card Stud gehört sicherlich zu den besten und bekanntesten Pokervarianten, wie sie in Casinos auf der gesamten Welt gespielt werden. Auch ist Seven Card Stud im Bereich der Pokerturniere sehr verbreitet, ob nun in der Onlinewelt oder der Offlinewelt. Im Gegensatz zu sehr bekannten Vertretern Texas’holdem und Omaha, wird Seven Card Stud auch sehr häufig in Europa gespielt, so wie zum Beispiel bei der Poker Europameisterschaft. Dabei ist es erstaunlich, denn Seven Card Stud ist der Nachfolger in der Entwicklung von Five Card Stud, welches kaum noch angeboten oder gespielt wird. Normalerweise wird Seven Card Stud mit einem Kartenspiel zu 52 französischen Spielkarten von bis zu zwei bis neun Personen gespielt. Dabei ist das Ziel eines jeden Spielers eine höhere Kartenkombination als seine Mitspieler zu erlangen. Dies geschieht entweder durch die besagte beste Kombination, oder auf der anderen Seite durch geschicktes ausstechen der anderen Spieler durch sogenanntes bluffen. So wird Seven Cars Stud nur in den seltensten Fällen in der Variante No Limit gespielt, vielmehr gilt hier die Regel Split Limit, sprich Ante, Lower Limit und Higher Limit. Zum Spielbeginn erhält jeder Spieler bis zu sieben Karten, hinzu kommt das jeder Spieler einen entsprechenden Grundeinsatz zu entrichten hat. Nun teilt der Dealer jedem Spieler zwei verdeckte Karten und eine offene Karte aus. Der Spieler der nun die niedrigste Karte der offenen Karten hält beginnt mit der ersten Einsatzrunde, wo mindestens der Grundeinsatz gestellt werden muss. Nun darf in jeder weiteren Wettrunde der Einsatz erhöht werden, maximal pro Wettrunde dreimal. Ist nun diese erste Setzphase beendet, werden jedem Spieler der sich noch im Spiel befindet zwei weitere offene Karten ausgeteilt, an diese Phase schließt sich dann eine weitere Wettphase ein, dabei ist aber zu beachten, dass in dieser zweiten Wettphase immer noch das Lower Limit gilt und somit die Spieler nicht nach ihren eigenen Vorstellungen erhöhen können. In den nächsten Runden erhalten die Spieler dann ihre dritte bzw. vierte offene Karte, jeweils an die Kartenausgabe angeschlossen sind weitere Setzrunden. In der letzten Runde erhalten alle Spieler die bis dahin die Erhöhungen mitgegangen sind eine siebte, aber diesmal verdeckte Karte – sodass das Kartenbild vier offene und drei verdeckte Karten aufweißt. Nun haben die Spieler auch die Möglichkeit, ohne Limits zu erhöhen, sollte ein Spieler nicht mehr erhöhen, sondern nur noch gleichsetzen – geht es in den letzten Schritt den sogenannten Showdown. Im Show Down stellen die verbleibenden Spieler ihre besten Karten zusammen und legen sie offenen aus, dabei haben die zwei weggelegten Karten keinen Einfluss mehr auf das Spiel und werden als ungültig erklärt. Nun werden die einzelnen Kombinationen verglichen und der Einsatz dem Gewinner zugesprochen, hierbei gibt es aber noch die Sonderreglung, dass es nicht unbedingt zum Show down kommen muss, da das Spiel auch schon in einer vorherigen Einsatzrunden entschieden sein kann, wenn alle Spieler bis auf einen aufgeben. Problematisch wird es, wenn mehr als acht Spieler an einem Spiel teilnehmen, da es hier zu Engpässen mit den Karten kommen kann, hier kommt dann eine sogenannte Common Card zum Einsatz – diese Karte gilt dann als Bestandteil einer jeden Hand und wird ähnlich gehandelt, wie es bei den anderen Pokervarianten mit Gemeinschaftskarten auch üblich ist. In Casinos ist es üblich das im Durchschnitt fünf Prozent des Einsatzes als Gebühr vom Gewinn an das Casino abzuführen sind.


