Poch

Pochen ist ein sehr altes Kartenspiel, welches man als den Urvater des Pokerspiels bezeichnen kann. So leitet sich alleine schon der Name Poker vom dem deutschen Wort pochen ab und wurde dann im 19. Jahrhundert durch Auswanderer auf den neuen Kontinent gebracht, wo sich dann im Laufe der Jahrzehnte eine ganze Reihe von unterschiedlichen Varianten entwickelten. So spielt man Pochen in der Regel mit drei bis sechs Personen mit einem Kartenspiel mit 52 Karten, neben den Spielkarten benötigt man zum spielen noch ein Pochbrett, wo die Einsätze der jeweiligen Karten aufgenommen werden können. Beim spielen setzt nun jeder Spieler eine Marke auf das Brett und kriegt fünf Karten, die letzte nicht ausgeteilte Karte auf dem Kartenstapel gibt dann letztendlich Aufschluss darüber, welche Karte Trumpf ist und gespielt wird. Nun beginnt das eigentliche Spiel des pochen, welches in etwa den heutigen Regeln im Pokerspiel entspricht mit der Einschränkung, dass das Spiel doch stark vereinfacht ist. Durch Ansagen seiner Karten, pocht man und gibt seinen Mitspielern zu erkennen, dass man über einen bestimmten Kartenwert verfügt, entweder wird dies nun geglaubt und man pocht ebenfalls, oder man gibt auf und verliert seinen Einsatz. Sonst ähneln die Wettrunden sehr stark, die dem im normalen Poker, mit der Ausnahme das es eine Trumpffarbe gibt, die entscheidend ist wenn Spieler über die gleichen Kartenwerte verfügen. Am Ende des Spiels erfolgt das ausspielen, die Karten werden der Reihe nach abgelegt und der Spieler gewinnt, der die Reihe mit seinen Karten fortsetzen kann, dabei ist der Gewinn an der Anzahl auf der Hand befindlichen Spielkarten orientiert.