Blackjack - Regeln
Blackjack oder auch 17 und 4 genannt, hat in den letzten Jahren enorm an Popularität gewonnen, so wird auch immer mehr in deutschen Casinos dieses einfach und doch simple Glücksspiel gespielt. Das Prinzip beruht einfach darauf, dass alle Spieler und die Bank versuchen mit ihren Karten den Wert 21 zu erreichen, oder zumindest so nah wie möglich an diesen Wert heranzureichen, ohne sich zu überbieten. Dabei ist man völlig auf sich alleine gestellt, man spielt im Grunde genommen nicht gegen die anderen Spieler, sondern hat einzig und alleine die Bank als seinen Gegner. Dabei ist es einfach die Bank auszurechen, da diese immer noch einem festgelegtem Muster ihre Karten bezieht, trotzdem sollte man sich dem Fakt bewusst sein, dass es sich um ein Glücksspiel handelt, welches man aber mit einigen Spitzfindigkeiten und Erfahrungen erfolgreicher als andere Glücksspiele bestreiten kann.
Zum Spielbeginn tätigen alle Mitspieler ihrer Einsätze, wobei es an den meisten Tischen einen Mindesteinsatz und einen Maximaleinsatz gibt, nachdem diese Einsätze getätigt wurden erhalten alle Spieler in einer vorgeschriebenen Reihenfolge ihre Spielkarten, in der ersten Runde sind dies zwei Karten, welche alle offen vor den Spielern in ihrer jeweiligen Box auf dem Spielfeld hinterlegt werden. Die Bank bzw. der Croupier hat hingegen nur eine aufgedeckte Karte und legt sich eine zweite Karte verdeckt hin, dabei ist dies aber auch von Casino zu Casino verschieden, in einigen Spielbanken wird diese Karte noch nicht verdeckt neben die Karte des Croupier gelegt, sondern es wird vielmehr gewartet bis alle Spieler ihre weitere Spielentscheidung getroffen haben.
Nun widmen wir uns einmal den einzelnen Spielkarten, ganz einfach und schlicht haben die Karten jeweils den aufgedruckten Wert. Nur die Bildkarten Bube, Dame und König zählen jeweils zehn Punkte und die Zahl des Wertes As wird nach eigenem Gefallen entweder mit dem Wert 1 oder mit dem Wert 11 gezählt. Die einzelnen Farben der Karten spielen im Blackjack keine Rolle, sodass es insgesamt 10 unterschiedliche Zahlenwerte gibt, die sich aus den 13 unterschiedlichen Karten resultieren. Nun hat der Spieler die Aufgabe aus seinen Karten so nah wie möglich an den Wert von 21 zu gelangen, ohne sich zu überbieten, um dies zu erreichen sollte man mit Wahrscheinlichkeiten arbeiten, da man ja ungefähr weiß wie viele Karten eines Typen sich noch in dem Deck befinden, und wie hoch der Prozentsatz sein wird, dass bei der nächsten Austeilung die Karte einen entsprechenden Wert aufweißt.
Nach diesen ersten kurzen Erläuterungen wollen wir uns einmal näher mit dem Spiel beschäftigen, vor allem die Unterscheidung des As in den Wert 1 oder den Wert 11 ist besonders interessant. Man unterscheidet nämlich hier zwischen Softhand und einer Hardhand. So wird von einer Hardhand Variante gesprochen, wenn man mit seinen beiden Karten sprich dem As und der Karte X schon sehr nah an den Wert 21 herankommt, Die Softhand Variante hingegen setzt auf eine andere Technik, hier geht es darum dass man mit einem oder mehreren Assen, das Problem des Überkaufens hat und man daher das As nur mit dem Wert 1 zählt, so sonst schon das Spiel für einen vorbei wäre. Der Vorteil der Softhand Variante ist es, dass man die Chance hat sehr viele weitere Karten über die ersten beiden hinaus zu kaufen, so kann man weitere Karten fordern und somit seine Chance erhöhen zu gewinnen.
Nun gehen wir einmal etwas genauer auf die einzelnen Phasen des Blackjack Spiels ein, zu Anfang beginnt man mit dem Ziehen, so wird jedem Spieler vom Croupier von links beginnend die Chance eingeräumt eine oder mehrere Karten über seine bereits zwei erhaltenden Karten zu ziehen – dies ist natürlich dem Ziel untergeordnet so nah wie möglich an die Zahl 21 heranzukommen. Der Befehl den der Spieler hier äußern muss, ist entweder Karte oder zum anderen Reste, was bedeutet das man auf seinen Karten sitzen bleibt. Hier gibt es Ähnlichkeiten zum Pokern, wo durch eine einfaches klopfen auf den Tisch eine weitere Karte gefordert wird. Dabei sollte man sich aber vor jedem Kauf seinen Möglichkeiten bewusst sein, dass man mit der nächsten Karte schon sich überkaufen könnte und sein Einsatz an die Bank verloren geht. Nachdem die Phase vorbei ist und alle Spieler mit ihren Kartenwerten zufrieden sind, oder zum anderen sich überkauft haben beginnt die Bank damit weitere Karten zu erwerben. Die Regeln der Bank sind hier sehr einfach, so muss die Bank bei einem Kartenwert von unter 17 immer weiter neue Karten ziehen, darf aber ab einem Wert von über 17 keine neuen Karten mehr hinzukaufen. Dies gilt auch bei einer Softhandvariante von dem Zahlenwert 6 und einem AS.
Eine besondere Regelung ist die Möglichkeit des Doppeln, die man hat wenn man zu Beginn des Spiels mit seinen ersten beiden Karten die Werte 9, 10 und 11 hat – hier hat man als Spieler nun die Möglichkeit seinen Einsatz zu verdoppeln und somit seinen Gewinn bei einem Erfolg erheblich zu vergrößern. Leider hat man dann nur noch die Chance eine weitere Karte zu erhalten, von dieser Regeln unberührt sind, aber alle passiven Spieler, die ihren Einsatz nicht gleichzeitig auch verdoppeln müssen. Eine weitere Möglichkeit ist es, wenn die ersten beiden Karten aus zwei gleichen Kartentypen besteht sprich zwei Damen, dass man den Croupier auffordert seine Karten zu splitten, hierzu muss man zwar einen neuen Einsatz auf den Tisch bringen, aber dafür wird dann der Zahlenwert der beiden Karten geteilt, sodass man nur den einfachen Wert einer Karte vor sich liegen hat. Nach dem splitten erhält man dann weiter so viele neue Karten bis man mit seinem Blatt zufrieden ist, diese Regelung gilt aber nicht für den Fall, dass man es mit zwei Assen zu tun hat, hier greift eine gesonderte Regel und besagt, dass man nur noch eine weitere Karte erhalten darf. Sollten man in diesem Fall als nächste Karte eine zehn bekommen, hat man aber nicht einen Blackjack, sondern wird die Kartenkombination nur als die Punktzahl 21 gezählt, sprich man könnte noch gegen die Bank verlieren, sofern diese über einen Blackjack verfügen würde. Auch hier gilt das passive Spieler nicht mitsplitten müssen, sondern durch Teilung ihres Einsatzes auf eine der Kombination setzt und weiter im Spiel sind. Man sollte aber auch bedenken, dass es im splitten einige Sonderregelungen gibt, so kann es sein das man ein Pärchen nur dann splitten darf, wenn es sich dabei um Karten der gleichen Farbe handelt, dies gilt in erster Linie für Zehnen – da diesen eine sehr große Bedeutung im Spiel zukommen – vor allem ist das splitten hier meist auch sehr unsinnig das man durch das splitten von 10 seinen Chancen im Grunde nur verschlechtern kann. Darüberhinaus kann es sein, dass man sofern die dritte Karte wieder den gleichen Wert hat, dass man die Chance hat wieder zu splitten, dies liegt aber an dem Casino und ist von Ort zu Ort unterschiedlich. Theoretisch kann dies auch bei der 4 oder 5 Karten passieren, sofern man nur Karten des gleichen Wertes bekommen hat. Auch gibt es in einigen Casinos die Besonderheit, dass man trotz splittens immer noch die Möglichkeit hat einen Blackjack zu erzielen, dies sollte man aber vor dem Beginn des splittens klären, um vor Überraschungen geschützt zu sein.
Ziel des Spiels Blackjack ist es ja im besten Fall mit seinen Karten den Wert 21 zu erreichen, oder zumindest so nah an den Wert 21 zu gelangen, sodass andere Spieler nicht über dem eigenen Wert liegen. Der optimale Fall im Spiel Blackjack heißt Blackjack, welche man durch die ersten beiden Karten sprich einer Zehn und einem AS erreicht. So kann man mit dieser Kombination nur noch durch einen anderen Blackjack „geschlagen“ werden – Spieler die im späteren Verlauf des Spiels auch 21 Punkte erreichen, liegen unter dem Wert des Blackjack. Sprich wird nach der ersten runde kein weiterer Blackjack aufgedeckt, wird der Gewinn in dem Verhältnis 3 zu 2 an den Spieler mit dem Blackjack ausgeteilt. Zwar gehört der Einsatz von Zusatzwetten nicht zum eigentlichen Spielverlauf, trotzdem nutzen immer mehr Menschen die Möglichkeit, ohne selbst zu spielen durch Zusatzwetten indirekt auch am spiel teilzunehmen. Dabei sind die Angebote von Zusatzwetten von Casino zu Casino sehr unterschiedlich, im besonderen sind solche zusätzlichen Angebote interessant, da sich hierdurch ein Gewinn um ein Vielfaches erhöhen lässt, mit nur einem sehr kleinen Einsatz kann hier im Fall eines Gewinnes ein beträchtliches Sümmchen gewonnen werden.
Eine weitere Sonderregelung ist die Versicherung, die kann von einem Spieler gefordert werden, wenn die erste aufgedeckte Karte der Bank ein AS ist – durch den Einsatz der Hälfte seines vorherigen Einsatzes hat der Spieler die Möglichkeit sich gegen einen möglichen Blackjack der Bank zu versichern – sollte der Fall nun eintreten das die Bank einen Blackjack erhält, dann erhält der Spieler mit der Versicherung das doppelte seines Versicherungseinsatzes von der Bank zurück – sollte die Bedingung des Blackjack nicht erfüllt sein geht der Einsatz verloren. Der Sinn einer solchen Versicherung ist es, sich vor der Eventualität des Blackjack zu schützen und somit wenigstens die Chance zu haben, seinen Einsatz wieder zurückzubekommen. Dabei sollte man sich aber auch immer vor Augen halten, wie viele unterschiedliche Varianten es gibt, sodass es immer eine Überlegung wert sein sollte, ob man solch eine Versicherung abschließt. Da es sich um eine zusätzliche Wette handelt, wird diese auch ausgezahlt wenn man das Spiel auf eine andere Art und Weise verliert. So wird die Summe der Versicherung in den meisten Casinos direkt nach dem Eintreten des Ereignisses ausgezahlt, oder eingezogen. Versicherungen sind nicht in allen Spielbanken gängig, daher unbedingt vor dem Spiel informieren ob eine Versicherung auf den Fall des As angeboten wird.
Am Ende des Spiels erhalten alle Spieler, die einen besseren Wert als die Bank haben einen Gewinn in der Höhe ihres Einsatzes. Auf der anderen Seite verliert der Spieler seinen Einsatz, falls es der Bank gelingt mehr Punkte als der Spieler zu erzielen. Bei einem gleichstand der Punkte, wird der Einsatz des Spielers in den meisten Casinos für die nächste Runde auf dem Spielfeld belassen. Sollte man als Spieler das Glück haben einen Blackjack zu erhalten, erhält man nicht einen einfachen Gewinn sondern sogar den 1,5 Wert des eingezahlten Einsatzes wieder. Der Croupier nimmt die Einzahlungen und die Auszahlungen an einem Tisch in Form der Boxen vor, sprich es wird von links nach rechts erst jede Spielerbox abgearbeitet, sodass es nicht zu Problemen und Unregelmäßigkeiten kommen kann. Zu Beginn eines Spiels, fordert der Croupier die Spieler immer wieder aufs neue auf, ihre Einsätze zu tätigen.


